CFD’s

Die Abkürzung CFD steht genau genommen für Contract For Differnce, zu Deutsch „Differenzkontrakt“. Hiermit bezeichnet man ein besonderes Finanzinstrument. Es gehört allerdings nicht, wie viele andere Differenzkontrakte, zum Termingeschäft. Sie verfügen über keine Fälligkeiten und haben somit eine unbegrenzte Haltedauer. CFD’s wurden in den frühen 90ger Jahren in London entwickelt, um die britische Stempelsteuer zu umgehen. Durch diese Steuer mussten bei jeder Aktientransaktion an der Londoner Stock Exchange 0,5% Stempelsteuer an den Staat abgeführt werden.

 

Außerbörslicher Handel
Mit den Differenzkontrakten wurde nun aber der außerbörsliche Handel möglich und somit wurde keine Steuerzahlung mehr fällig. CFD’s bieten ein hohes Maß an Spekulationsmöglichkeiten und sind ein einfaches Mittel zum Hedging. Bis heute sind etwa 25% des täglichen Handelsvolumens an der Londoner Börse auf CFD’s zurückzuführen.