Zinsen
Als Zinsen bezeichnet man ein bestimmtes Entgelt, welches man für einen festgelegten Zeitraum und die Nutzung finanzieller Hilfeleistung zahlt. Hier bestimmt, wie bei vielen anderen Dingen auch, die Marktwirtschaft die Höhe des Zinses nach Angebot und Nachfrage.
Dabei steht das Ursprungswort Zins zum einen für den Zinssatz in Prozent pro Intervall, etwa für einen Monat oder Jahr. Der Zinsbetrag ist dabei der konkrete Geldbetrag, der sich aus der Höhe des Kapitals und des vereinbarten Zinssatzes letztendlich ergibt.
Zinsarten
Wir kennen beispielsweise den Zins auf das Geldkapital. Sein Ursprung liegt in den Herstellungs-, Verwahr-, Verwaltungs- und Transportkosten des bekannten Münzgeldes. Als aus den altbekannten Wechseln später die Banknoten entstanden, sank der Zins beträchtlich, da er sich nur noch mit den wesentlich geringeren Herstellungskosten in Beziehung setzen musste. Grundsätzlich ist der Geldmarktzins der Zinssatz für die Bargeldaufnahme etwa im Verkehr von Kreditinstituten untereinander oder mit der Zentralbank.
Die Zinsen auf Sachkapital können beispielsweise Mieten für die Überlassung einer Immobilie oder Wohnung sein. Hier erfolgt eine Zahlung für die zeitlich begrenzte Überlassung von Objekten, Dienstleistungen, Autos und so weiter.
Für die Überlassung von Grundstücken gibt es einen Pachtzins und der Erbbaurechtszins ist die Abgabe für ein im Erbbaurecht oder Erbpacht überlassenes Grundstück, auf dem Wirtschaft betrieben oder gebaut werden darf.